Die Intelligenz der Schöpfung

Körper, Geist und Seele bilden zusammen eine Einheit. Eingewoben in ein vielschichtiges Feld aus unterschiedlichsten Frequenzen und Informationen werden wir alle jeden Augenblick geformt und verändert.

Der Mensch wird unentwegt sowohl von Impulsen innerhalb seines eigenen Körpersystems als auch von unterschiedlichen, von außen in das System eindringende Energien geleitet. Weitgehend von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erforscht sind die sicht-, mess- und beweisbaren Zusammenhänge, die notwendig sind, um Leben zu erhalten. Bis in kleinste messbare Einheiten wurden bestehende Zellformen zerlegt und analysiert.

Doch was nach wie vor unbeantwortet bleibt, ist die Frage nach der Intelligenz, die all das erschaffen hat, perfekt bis ins Detail, vollkommen und unbegreiflich. 

Seit Anbeginn der Zeiten sind es die Schamaninnen und Schamanen*, die der Überzeugung sind, dass ein übergeordnetes Bewusstsein alles lenkt. Im Einklang mit der Gesetzmäßigkeit** allen Seins sind sie in der Lage Lösungen zu finden, wenn alles andere versagt.

Der uns umgebende Raum enthält keine Leere. In ihm sind Milliarden von Energiefelder miteinander verwoben. Erkennt man, dass in diesen Feldern, auch als morphische Felder*** bekannt, unentwegt Informationen gespeichert und geleitet werden, beginnt man zu erahnen, wie vollkommen durchdacht und in sich vollendet die ganze Schöpfung ist.

Krankheit ist aus schamanischer Sicht niemals etwas das in dem Menschen selbst entsteht, sondern immer etwas, das durch Außeneinflüsse eindringt und die gesunde Natur empfindlich stört. 

Der Körper versucht auszugleichen, zu eliminieren, was nicht zu ihm gehört. Damit kann Krankheit als ein Prozess verstanden werden, durch den die Intelligenz der Natur korrigierend eingreift.

Da unser Geist immer nur teilweise an den begrenzten Bewusstseinstraum von Erfahrungen gebunden ist, kann der freie Teil des Geistes unentwegt Impulse aus der alles leitenden übergeordneten Intelligenz beziehen. Dieser Teil des Geistes kann daraus Heilungsimpulse aufnehmen und an das Körpersystem weiterleiten.

Die Stimme der Seele 

Für die Schamanen ist dabei die Seele die Ebene in der die bereits gemachten Erfahrungen abgespeichert sind. Die Seele eines Menschen, bestehend aus vielen unterschiedlichen Aspekten trägt in sich das Wissen und die Erfahrungen von allen vorangegangenen Inkarnationen. Wird die Seele in einer Inkarnation ins Menschsein eingebunden, tauchen die Erinnerungen an zurückliegende Inkarnationen in das Unterbewusstsein ab. Nicht aber die Fähigkeit der Seele, Impulse aus allen Bereichen des Seelenganzen herzuleiten. Damit kann immer auch der Weisheitsaspekt der Seele Einfluss auf alle Vorgänge im Körper zu nehmen. 

Da die Seele mit dem Geist und zugleich mit der übergeordneten Intelligenz verwoben ist, ist es den Schamaninnen und Schamanen möglich, über die Stimme der Seele Lösungen zu finden. Traumatische Erfahrungen aus dieser oder anderen vorangegangenen Inkarnationen, die oftmals die Ursache für degenerative Prozesse im Körper sind, können gehört und geheilt werden. 

Durch jegliche Art von Verletzungen kommt es zu einem Vertrauensverlust. Damit geht auch der Glauben an die eigene Unverwundbarkeit und Unfehlbarkeit verloren. Die natürlichen Schutzbarrieren verlieren ihre Kraft.

Dadurch entstehet die Illusion getrennt und allein zu sein. Damit beginnt eine tiefe Verunsicherung, die bis in jede einzelne Zelle zerstörerisch wirkt. Die innere Orientierung und Ausrichtung auf das höchste Lichtbewusstsein gerät empfindlich ins Schwanken und geht oftmals gänzlich verloren. Das zu unserem Körpersystem gehörende uns umgebende Licht verliert seine Dichte. Entstehen Risse und Löcher können fremde, krankmachende Energien und auch Materie in Form von Bakterien und Viren eindringen. 

Die den physischen Körper umgebenden lichten Körper bilden intelligente Schichten mit spezifischen Aufgaben. Sie sind notwendig, um im Vorfeld auszusortieren, abzuschirmen und nach eingehender Prüfung weiter zu leiten. Durch traumatische Ereignisse und tiefe Verletzungen liegt eine Störung in diesem perfekt konstruierten Ablauf vor. Werden beispielsweise durch emotionale Erschütterungen oder Erregungen die Schutzbarrieren durchgesprochen, entsteht aus dieser gesetzmäßigen Ordnung Chaos. Der natürliche Schutzraum und die daran gekoppelte Immunabwehr werden empfindlich gestört. Von außen kommende zerstörerische Impulse, wie Gifte, Strahlungen, Viren und Bakterien bewegen sich unentwegt durch die uns umgebenden Bewusstseinsfeldern, den morphischen Feldern. Allen voran ist jegliche Art von Angst der größte Feind einer gesunden Immunabwehr.

Breitet sich die Angst in den uns umgebenden morphischen Feldern aus, wird sie zur kollektiven Angst. Einmal um die Erde fließend, ist sie ein Angrifft auf das Leben selbst.

Bei einer Verminderung des gesunden vitalen Körpersystems geht entsprechend die körpereigene Abwehr immer mehr verloren. Können zerstörerische Energien und krankmachende Stoffe nicht mehr abgeschirmt und ausgegrenzt werden, wird das ganze System geschwächt. Der Zusammenhalt von Körper, Geist und Seele wird aufgebrochen, der Körper kämpft isoliert gegen alles und erliegt oftmals dem Kampf.

Da die Angst die zerstörerische Energieform im Universum ist, ist es notwendig, diese zu überwinden und immer wieder bewusst aus dem eigenen System zu eliminieren. Angstimpulse absorbieren Lebensenergie, verwandeln diese in krankmachende, destruktive Frequenzen, aus denen noch mehr Angst hervorgeht. Wird der Geist in der Angst gefangen gehalten, entstehen aus der Angst heraus Trugbilder. Diese manifestieren lebensverneinende Gedankenmuster mit entsprechenden Handlungsabläufen, die uns gefangen nehmen in der Angst selbst. Das Energiefeld der Angst wird schließlich so eng, dass die lebenserhaltende und erneuernde Energie und die uns leitende, schutzgebende göttliche Kraft kaum noch vordringen können.

Schamaninnen und Schamanen, die befähigt sind Energien aller Art zu erkennen und bis zu ihrer Quelle zurück zu verfolgen, wissen wie wichtig es ist, sich immer wieder aus allen lebensverneinenden Feldern zu lösen.

Ist das Angstfeld durchbrochen, beginnt es sich aufzulösen. Lebensbejahende Impulse kehren zurück. Vertrauen und Hoffnung stärken alle Ebenen. Der Körper bekommt Anleitungen vom Geist und der Seele. Die Selbstheilungskräfte werden frei, um auszugleichen, was im Ungleichgewicht und Zerfall war. Aufgabe der Schamanen ist es genau dort Heilung stattfinden zu lassen, wo die von Gott gegebenen Gesetzmäßigkeiten außer Kraft getreten sind.

Kehren anstelle der Angst Vertrauen und die Erinnerung daran zurück, dass unser ursprünglich von Gott gegebener Zustand Gesundheit ist, kann unser Körper gesunden und alle fremden Energien das Körpersystem wieder verlassen. Die natürliche Abwehr nimmt wieder Ihre Funktion auf und stößt alles Fremde und Zerstörerische ab.

Die Natur heilt sich selbst, wenn sie ist, was sie ist: vollkommene Harmonie, gottgegebene Intelligenz und ein unentwegter Kreislauf von Transformation, aus dem das Leben selbst immer wieder heil hervorgeht.

Wo Selbstbewusstsein ist, kehrt die Selbstliebe zurück. Und wo Liebe ist, kann die Liebe als die größte Kraft im Universum beginnen zu wirken.

Erschaffen aus der Liebe ist die Seele. In allen Lebensformen ist sie eingelagert verwoben durch die feinstoffliche, alles durchdringende Lebensenergie, das Chi. Jede Lebensform ist geprägt durch die zu ihr gehörenden Qualitäten. Des Menschen Seele setzt sich zusammen aus einer Vielzahl unterschiedlichster Merkmale, Begabungen, Farben, Klang, Duft, verwoben in Lichtbahnen, lassen einen zusammengehörenden Frequenzbereich entstehen, der alle Impulse aus der uns umgebenden und alles durchdringende Intelligenz bezieht. 

Seelenverlust

Gemäß der individuellen Aufgabenstellung und aus der Einheit gelöst, um sich im Sein zu erfahren, beginnt die Seele ihre Wanderung.

Aus schamanischer Sicht inkarnieren immer nur Anteile der vollständigen Seelenmatrix. Doch diese Auswahl an bewusst ausgewählten Aspekten ist notwendig, um die Inkarnationsaufgaben zu meistern. Ziehen sich durch traumatische Ereignisse, die ob oft schon ab dem Moment der Zeugung stattfinden, mitgebrachte Aspekte der Seele wieder aus dem Körpersystem zurück, entsteht auf vielen Ebenen eine empfindliche Schwächung. Da die Seele vitale, lebensnotwendige Energie ist, bedeutet der Verlust eines jeden Aspekts einen spürbaren Energieabfall, der vom intensiven Erleben zum Überleben führt. Dramatische Einschränkungen verhindern die Möglichkeit für einen freudvolles und selbstbestimmtes Leben. Ohne ausreichende Seelenenergie wird das Leben grau und monoton .Süchte, Depressionen, Ängste und Abhängigkeiten treten anstelle der eigenen stetigen Seelenimpulse. Die Inspiration für Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und das Vertrauen in die Liebe kommen mit jedem verloren gegangenen Seelenanteil mehr und mehr abhanden.

Beseelte Organe

Die Schamaninnen und Schamanen aller Kontinente, der unterschiedlichsten Kulturen und Glaubensrichtungen, haben dies immer wieder erkannt. Durch ihr Wissen darum und ihre Befähigung wahrzunehmen, wo andere blind sind, ist es ihnen gegeben, korrigierend einzugreifen. Verloren gegangene, vom Leben abgeschnittene Seelenaspekte können aufgespürt, zurückgebracht und heilend integriert werden. Das Leben bekommt seine Sinnhaftigkeit zurück. Freude und Erfüllung zu erfahren wird wieder möglich. Darüber hinaus gibt es bei den umfangreich eingeweihten Schamanen ein unendlich reiches Wissen über die Beschaffenheit der Seele in ihrer Ganzheit und in ihrer Bestimmung.

Tritt beispielsweise nach einer Organtransplantation eine grundlegende Persönlichkeitsveränderung ein, gibt auf Seiten der Schulmedizin die Frage nach dem Warum. Aus schamanischer Sicht gibt es hierfür eine einleuchtende und logische Erklärung.

Das Jahrtausende alte weltweite Wissen der Schamanen beruht darauf, dass jedes Organ beseelt ist. Jedes einzelne Organ, jeder Blutstropfen und jede Zelle trägt Informationen des Menschen zu dem es gehört.

Wird nun ein Organ aus dem Körper eines Verstorbenen entfernt, ist dies ein wirklich sehr heikler Vorgang. Zum einen muss das dem Toten entnommene Organ noch voller Leben sein, um solch einen operativen Eingriff überhaupt möglich zu machen. Zum anderen muss der Tod des Spenders eindeutig belegt werden. Und genau dieser kurze Moment, in dem die Entnahme zur Weiterverwendung möglich ist, ist der Moment bevor die Seele des Organs sich ganz aus dem Körper zurückzieht. Danach ist das Organ nicht mehr verwendbar. Erhält beispielsweise ein Mensch auf diese Weise ein neues Herz, bekommt er die Herzseele eines anderen. Entscheidend, ob ein Organ angenommen oder abgestoßen wird, sind nicht nur die medizinischen Voraussetzungen, sondern auch, ob die jeweilige Seelenmatrix des Spenders und des Empfängers in ihrer Frequenz miteinander harmonisieren. Nur, wenn die Seelennähe der beiden groß genug ist, kann sich das fremde Organ einzugewöhnen und bei dem Empfänger bleiben und weiterleben.

Lust auf Bier und Motorradfahren

In medizinisch bekannten Fällen trat auch bei guter Verträglichkeit des neunen Organs manchmal eine auffallende Persönlichkeitsveränderung ein. So zum Beispiel bei einer Frau mittleren Alters, die nach ihrer Herztransplantation begann Lust auf Bier und Motorradfahren zu entwickeln. Neu für sie, vertraut für das Herz, denn es stammte aus der Brust eines jungen Mannes, der zu seinen Lebzeiten beides gerne tat.

Schamanen wissen darum, dass ein Teil des Spenders weiterlebt, gebunden wird an das Leben, gebunden bleibt, auch dann, wenn für den Spender die nächste Inkarnation stattfindet.

Kommt ein Baby mit einer Herzschwäche zur Welt ist die Frage naheliegend, ob die fehlende Herzseele vielleicht damit in Verbindung steht.

Lernt man auf diese Weise Zusammenhänge zu begreifen, beginnt vieles einen tiefen Sinn zu bekommen. Würden Schulmediziner sich für eine Zusammenarbeit mit erfahrenen Schamaninnen und Schamanen öffnen, könnte die Seele eines entnommenen Organs in den noch lebenden Körper zurückkehren und die Seele des implantierten Organs dem Spender folgen. Die Zusammengehörigkeit von Körper, Geist und Seele bliebe bewahrt.

Erst wenn die Akzeptanz, dass wir mehr sind als nur unser Körper zu neuen Heilungswegen führt, bekommt ganzheitliche Heilung eine große Chance für eine neue Dimension. 

Wird jeder Augenblick als Möglichkeit für Erfahrung und Wachstum erkannt, wird die Größe der Intelligenz, die dies alles erschaffen hat, immer schaubarer. Durch das Leben selbst würdigen wir die Schönheit und Vollkommenheit der Schöpfung. Indem wir voller Dankbarkeit annehmen, was gegeben ist und Frieden waren im Innen und Außen.

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Schamaninnen und Schamanen* Der Begriff kommt aus dem Tungisischen und bezeichnet Frauen und Männer, die eine sensiblere und vielschichtigere Wahrnehmung als die meisten Menschen haben. Dadurch sind in der Lage Zusammenhänge aus einer höheren und umfassenderen Perspektive zu erkennen. Zudem kommunizieren sie mit der geistigen Welt. Ihr Wissen und ihre Weisheit basiert darauf, dass sie mit den gesamten Wissensfeldern des Weltgeschehens verbunden sind.

Gesetzmäßigkeit** Als Gesetzmäßigkeit wird die von Gott gegebene Ordnung allen Seins bezeichnet.

morphische Felder*** Dies bezeichnet die feinstofflichen Speicherfelder die alle und alles umgeben und miteinander verbinden. Alle Informationen von allen Ereignissen sind darin abgelegt und weltweit verwoben. Man kann die morphishen oder morphogenetischen Felder auch als das Gedächtnis der Erde bezeichnen.

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Über die Autorin

Parvati S. Hörler ist Fengshuimeisterin und Schamanin. Durch eine sensiblere und vielschichtigere Wahrnehmung nimmt sie die Außenwelt intensiver wahr. Lesen Sie die Geschichte von Parvati S. Hörler.

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