Wie die Coronakrise die morphischen Felder verändert

Bevor das Virus Europa erreicht hatte, war bereits eine weltweite Veränderung zu spüren.

Zu Beginn hat sich diese Veränderung sehr subtil gezeigt. Mutmaßungen und Befürchtungen verdichteten sich nach und nach immer mehr zur Angst. Zuerst war es ein diffuses und vages Gefühl, das sich jedoch jeden Tag mehr konkretisierte. Schließlich hat der Alptraum stattgefunden. Über Italien breiteten sich Schreckensnachrichten und Horrorszenarien in einer nie dagewesenen Schnelligkeit durch die Livekanäle über ganz Europa und die ganze Welt aus.

Informationen jeder Art, öffentliche und private Handlungen und daraus resultierende Emotionen haben sich mit den uns umgebenden morphischen Feldern verwoben. Sowohl die kollektiven morphischen Felder und die morphischen Felder der Natur, als auch die persönlichen Felder, die jeden von uns umgeben, wurden davon verändert. Als die Gefahr auch in Deutschland eingezogen war, legten sich die morphischen Felder innerhalb weniger Stunden, wie ein bleischwerer, düstere Teppich über alles und jeden. 

Was geschieht, wenn die Welt den Atem anhält?

Die erste Zeit schien es als würde die Welt unter Schockstarre den Atem anhalten. Jeden Tag war eine wachsende Verunsicherung zu spüren. Das Abwarten auf neue Meldungen und Statistiken, das Herausgeben neuer Anordnungen, ständig wechselnder Gebote und rigoroser werdender Verbote, hat der Welt den Atem genommen. Die Handlungsfreiräume sind nach und nach auf ein Minimum geschrumpft. 

Vor laufenden Kameras reisen die verzweifelten Versuche, das immer noch schöne, hippe Leben vom Wohnzimmer aus zu propagieren, um die Welt. Wir singen und tanzen und klatschen vorm Livestream, Meditieren gemeinsam alleine und schauen uns dabei zu. Lesen Geschichten vor, zeigen wie man Kuchen backt, bastelt und malt. Das wahre Leben, das in der Isolation stattfindet, wird über die künstlich erschaffenen Felder transportiert. Wer einschaltet ist dabei. Beim Ausschalten kehrt man zurück in den realen Raum. 

Die natürlichen morphischen Felder sind geprägt durch eine zu uns gehörende Ganzheitlichkeit.

Riechen, schmecken, hören, fühlen, reden, schweigen, miteinander lachen und weinen. Sich in den Arm nehmen, sich gegenseitig Wärme, Geborgenheit und Trost schenken. Sich sehen und Nähe spüren. Sich in die Augen schauen und das gegenseitige Vertrauen wachsen lassen, all das macht uns zudem was wir sind. 

Wir sind Wesen, deren Erleben geprägt ist durch ein ganzheitliches Sein. Wir erfahren die Welt über unsere Sinne, unseren Geist, unsere Emotionen und unseren eigenen inneren Kompass. 

Werden wir auf eine virtuelle, künstliche Welt reduziert, wird nach und nach unsere komplexe Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit ausgeschaltet. 

Halten wir uns beispielsweise in der Natur auf, aktiveren wir dadurch unsere Sinne und Instinkte. Wir werden durch unseren Geruchssinn geleitet. Gefahren können gehört, gerochen, geschmeckt und gefühlt werden. Der Orientierungssinn läuft auf Hochtouren. Unsere Haut nimmt alle Arten von Sinnesreizen auf und leitet alles über unterschiedliche Rezeptoren an das Zentralnervensystem weiter. Die taktile Wahrnehmung hat die Aufgabe uns vor Schäden, Verletzung und Schmerzen zu bewahren.

Gleichzeitig wertet unser Geist, all das aus, gleicht es mit gespeichertem Wissen, gemachten Erfahrungen ab und leitet uns zu entsprechendem Handeln an.

Instinkte dienen unserem natürlichen Schutz. Je ausgeprägter diese Schutzmechanismen sind, desto besser und schneller können wir auf Gefahren reagieren. 


Werden über die Filter der virtuellen, künstlichen Felder hauptsächlich unsere Emotionen getriggert, bekommt unser emotional basiertes Verhalten eine unnatürliche Dominanz.

Die Gefahr, dieser emotionalen Übermacht liegt darin, dass wir sehr leicht in Resonanz mit dem gehen, was am stärksten wahrnehmbar ist. Da beinahe alle Menschen in sich unerlöste Angstmuster tragen, verweben sich die individuellen Ängste zu einem kollektiven Feld der Angst. Je stärker und flächendeckender dieses Angstfeld wird, desto mehr greift es. Schließlich baut das so entstandene morphische Feld eine so immens starke Kraft der Angst auf, das sich immer mehr reale und auch surreale Ängste damit verweben.

Wer sich immer wieder aus dem künstlich erschaffen, kollektiven Feld der Angst löst, bleibt klar im Fühlen, Denken und Handeln.

In einer Zeit der extrem hohen Anspannung durch Unsicherheit, Ungewissheit, Zweifel und Verzweiflung, ist es ratsam sich immer wieder aus den künstlichen, kollektiven Feldern zu lösen. Erst, wenn alle Medien und damit alle Arten von den durch Menschen erschaffenen und geprägten Informationskanäle ausgeschaltet werden, ist es möglich individuelle und klare Wahrnehmungen und Empfindungen zu bekommen.

Wenn die Dichte zur Weite wird

Solange es uns möglich ist, ins Freie zu gehen, um den Himmel über uns zu spüren, können wir uns aus der Dichte des kollektiven, alles durchdringende, morphischen Feldes lösen. Über ein bewusstes Ein- und Ausatmen, lösen sich Anspannung und Enge. Die Sinneswahrnehmungen werden aktiviert, gestaute Emotionen lösen sich, der Geist wird klar und frei. Der Zugang zur Quelle und damit zu den lichten Welten ist wieder möglich. Die lebenserhaltende Energie, das Chi kann wieder aufgenommen werden. Damit wird vitale, unsere Gesundheit unterstützende Energie freigesetzt. 

Der vorgegebene Abstand ist die Distanz, die unser persönliches Feld braucht, um sich aus aller Fremdbestimmtheit zu lösen.

Das bewusste Herauslösen von allen Feldern, die das persönliche morphische Feld überlagern und durchdringen, schenkt die Freiheit eigenständig zu denken und zu handeln. Durch die Enge, die wir oftmals im normalen Alltag bei allen öffentlichen Unternehmungen erleben, können wir nie wirklich ungestört und ungefiltert ganz wir selbst sein. 

Durch den erzwungenen Mindestabstand beim Bahnfahren, Einkaufen und Spaziergehen ist es plötzlich möglich seine eigene Energien auszudehnen. Das persönliche uns umgebende, morphische Feld bekommt Raum. Nutzt man jetzt die Zeit dadurch bewusst Überlagerungen herauszulösen, kann man sich von vielen Überlagerungen befreien. Wird das persönliche morphische Feld auf diese Weise gereinigt, kann dies zu einer ungewohnten Leichtigkeit und tiefen Frieden führen.

Zuhause sein, kann Geborgenheit schenken.

Dafür ist es jedoch notwendig sich immer wieder darüber bewusst zu werden, welche Energien in die eigenen Räume fließen. Mit jedem Einschalten von Medien, verweben sich die Informationen aus den eingeschalteten Kanälen mit dem morphischen Feld der Räume. Sie füllen sie an, prägen sie und werden zu dem, was uns im privaten Raum nährt. 

Toxische Informationen vergiften unser System genauso stark, wie ungesunde Lebensmittel, Drogen und Aggressionen jeglicher Art. Deshalb ist es besonders jetzt, in der Zeit der weltweiten Krise, wichtig immer wieder alle Informationskanäle für eine Weile auszuschalten. 

Werden zudem alle Räume regelmäßig gelüftet und energetisch gereinigt, ist es möglich, die erzwungene Zeit der Einkehr als Weg der persönlichen Klärung und des inneren Wachstums zu erleben.

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Über die Autorin

Parvati S. Hörler ist Fengshuimeisterin und Schamanin. Durch eine sensiblere und vielschichtigere Wahrnehmung nimmt sie die Außenwelt intensiver wahr. Lesen Sie die Geschichte von Parvati S. Hörler.

12 Kommentare

  1. Liebe Parvati,

    ich bedanke mich ganz herzlich für diese wunderbare Veröffentlichung.

    Möge jeder seinen inneren Frieden und innere Freiheit wieder in sich spüren.

    Eine liebevolle Umarmung an Dich, liebe Parvati.

    Von Herzen,
    Sekmene

    Om Namaha Shivaya

    • Liebe Sekmene,
      danke für Dein Feedback. Möge diese Zeit uns allen dabei helfen, zu erkennen, was wir brauchen, um Heilung auf allen Ebenen zu erfahren.

      OM NAMAH SHIVAY

      Von Herzen

      Parvati

  2. Dein Artikel gibt mir eine positive Ausrichtung, und ist mir eine stärkende Nahrung für meinen Körper, Geist und meine . Seele. Wir sollten uns doch in dieser Zeit alle mehr denn je fragen: was stärkt und was schwächt. Lieben Dank für deinen Artikel. Fühl dich umarmt. Elke

    • Danke, liebe Elke.
      Gerade habe ich von einer Imkerin ein Foto bekommen und die Meldung, dass sie viel mehr Bienen hat und auch die Wildbienen zurück kehren. Dafür lohnt es sich doch das Fliegen in Zukunft einzuschränken und mehr auf die Umwelt zu achten. Möge der Klimaschutz genauso viele Menschen erreichen, wie die jetzige Krise.

      Bleiben wir achtsam.

      Mti einer Umarmung
      Parvati

  3. Auch ich möchte mich bei dir bedanken – deine Sichtweise bringt auch mir spürbare Zuver-SICHT! Dankeschön! Herzensgruss aus Österreich von Alexandra

    • Herzlichen Dank für Dein Feedback. Zuversicht und Vertrauen in die Schönheit des Lebens sind, ganz besonders jetzt, sehr wichtig für uns alle.
      Alles Gute für Dich.
      Parvati

  4. Liebe Parvati,

    Immer wieder bin ich von deinen Beiträgen begeistert. Sie sind für die Seele und den Geist und Körper Wohltuend.
    Ich möchte Dir Danke sagen für die schönen Beiträge.

    Herzliche Grüsse
    Uta Wedepohl

    • Danke, liebe Uta. Es freut mich das zu lesen. Und es beflügelt mich weiter auf meinem Blog zu schreiben.
      Herzlichst
      Parvati

  5. Liebe Parvati,
    ein sehr informativer Beitrag. Danke
    Eine Frage ist es so das sich ein Morphisches Feld ebenso um die Erde befindet so wie um jedes Lebewesen? So das wir auf dieser Weise miteinander vernetzt verbunden sind und so Zugriff auf Geschichtliche Vergangenheit haben sowie es verschiedene Morph Felder geben soll zum Beispiel eines der Gesundheit. Ich dachte ich frage jemanden die es wissen müsste. Freue mich auf Antwort.

    lg chr.krahmer

    • Liebe Christine,
      ja, um jeden von uns ist ein individuelles morphisches Feld. Dieses setzt sich aus vielen verschiedenen Speicherebenen zusammen. Das, was an Informationen und Energien darin zu finden ist, ist zutiefst individuell. Geprägt werden die einzelnen Schichten durch unsere Erziehung, Erfahrungen und allem, womit wir in Resonanz sind. In Bezug auf unsere Gesundheit verhält sich das ebenso. Entwickele ich eine starke Resonanz zu Angst vor.. ziehe ich genau das an und schwäche damit mein Immunsystem. Und durch persönliche Überzeugungen, Handeln ist jeder ein Teil des kollektiven Feldes und entscheidet mit, wohin sich die Erde entwickelt. – Alles Leben, auch die Tier- und Pflanzenwelt sind Teil der globalen Felder. Alles bedingt sich gegenseitig. – Die gesamte Geschichte der Erde ist in den übergeordneten morphischen Feldern zu finden. Diese Ebene wird auch als Akashachronik, oder das Weltengedächniss bezeichnet. Das Gesetz der Energien besagt, dass niemals etwas, was stattgefunden hat, keine Handlung, keine Worte, kein Gedanke, jemals verloren geht. Alles bleibt erhalten. In allem liegt ein Zeugnis dessen, was war und ist.