Solange unser Körper funktioniert, funktioniert auch unser Kopf.
Oder: Solange unser Kopf funktioniert, leben wir, lebt unser Körper.

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Der Kopf als Ausgangsbasis für die Vorstellung des eigenen Selbst

Das Ego findet und stärkt sich im Kopf. Dort findet für die meisten Menschen die Bejahung des Selbst, die Bejahung des Lebens statt. Das Ich bin ist oftmals eher ein gedachter als ein gefühlter Daseinszustand. Die größte Illusion ist die Überzeugung, aus der Freiheit des Denkens und Handelns heraus ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Unsere erworbene und trainierte Denkfähigkeit ist jedoch weder Garant dafür, in der tagtäglichen Gestaltung unseres Lebens wirklich alles unter Kontrolle zu haben, noch aus einer kritikfähigen Sicht heraus bewusste Entscheidungen zu treffen.

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1. Begeben wir uns kritisch in unseren Kopf

Die Schaltzentrale Gehirn nimmt auf, wertet aus, sondiert, hält Funktionen aufrecht und trifft Entscheidungen. Unsere Gedanken rasen in Höchstgeschwindigkeit unentwegt hindurch. Nur was an die Oberfläche gelangt, wird bewusst wahrgenommen. Selten nehmen wir uns die Zeit zu hinterfragen, warum gerade jener Gedanke präsent ist oder ein anderer schnell wieder in Vergessenheit gerät. Welche Instanz in uns ist dafür verantwortlich, dass das Meiste aussortiert wird? Warum bleibt Manches im Verborgenen und nur Weniges an der Oberfläche übernimmt die Führung?

2. Das Risiko unbewusster Wahrnehmungen

Bei einem Film rasen in einer Sekunde 24 Einzelbilder vorbei, bei neuen Kinofilmproduktion sind es bis zu 72. Aufgrund von Lidschlag und Aufnahmefähigkeit können wir nur einen kleinen Bruchteil davon bewusst aufnehmen. Betrachten mehrere Menschen die gleiche Sequenz von nur fünf Minuten eines Films, in dem zusätzliche Einzelbilder pro Sekunde montiert wurden, werden die Menschen von völlig anderen Seherfahrungen sprechen. Jeder wäre aufgrund der Resultate davon überzeugt, dass es sich um unterschiedliche Filmsequenzen gehandelt haben muss. Und dennoch haben alle dieselben Bilder gesehen und abgespeichert.

Werden wir durch Lebensumstände entsprechenden Reizen ausgesetzt, kann plötzlich ein nicht bewusst aufgenommenes Bild aus dieser Filmsequenz hochschnellen und uns entscheidend beeinflussen.  Da die Sequenz unreflektiert abgespeichert wurde, kann es dadurch sogar zu unkontrollierbaren spontanen Handlungsimpulsen kommen.

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3. Nur wer den Kopf frei hat, findet den richtigen Weg für Entscheidungen

Übertragen wir die Erkenntnis auf unseren Alltag, wird eines nachvollziehbarer: In unserer heutigen Welt voller Reizüberflutungen ist es fast unmöglich geworden, sich in jedem Augenblick sicher zu sein, bewusste und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Unser System ist permanent damit beschäftigt, die Reize aufzunehmen, sie auszuwerten und in Handlungsimpulse umzusetzen. Es ist die größte Illusion zu glauben, Entscheidungen würden von unserem bewussten Selbst getroffen, sodass wir selbst die Führung über unser Leben haben.

Entscheidend für unser Sein und Tun sind die Vorgänge in unserem Inneren. Unser unbewusstes Selbst, das an unser Gehirn gekoppelt ist, schiebt Erlebtes schneller in die tiefen Schichten unseres Unterbewusstseins, als es vom Gehirn in Form von rationalen Gedanken erfasst und von unserem Intellekt ausgewertet werden kann. Fehlt die Zeit, in diese tiefen verborgenen Schichten einzutauchen, verstopft das Unterbewusstsein. Die Suche nach Impulsen für die Gestaltung des Lebens wird immer schwieriger. Der Platz für klare, bewusste Entscheidungen wird immer rarer.

4. Der Kopf als Eingangshalle zum Selbst

Betrachten wir den Kopf als Gebäudekomplex einer größeren Gesamtanlage: Er ist mit der Schaltzentrale, Überwachungskameras und Sensoren ausgestattet und kann so den Rest der Anlage – unser gesamtes Selbst – schützen, versorgen, in Bewegung und am Leben halten. Eine Feng Shui Entstörung hätte für für diesen hochsensiblen und entscheidenen Gebäudebereich oberste Priorität.

Beim energetischen Feng Shui erfolgt im ersten Schritt die Entsorgung von allen Altlasten, die Entrümpelung des Überflüssigen und die Reinigung von negativen und krankmachenden Einflüssen. Erst wenn alle Räume befreit sind, kann die Lebensenergie Chi hineingeleitet und die Räume mit Licht geflutet werden. Erst dann beginnen die Räume zu nähren und die Gesundheit in allen Bereichen zu fördern.

Die lichtvolle und inspirierende Kraft bietet dem Raumbewohner die Möglichkeit, wieder eigene Entscheidungen zu treffen und das Leben kreativ neu auszurichten. Die Seele findet Raum sich auszudrücken und kann wieder wahrgenommen werden. Der Geist bekommt die Freiheit zu analysieren und auszuwerten. Erfahrungen, Informationen, Bedürfnisse und Notwendigkeiten werden durch das harmonische Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele im Einklang von Intellekt, Emotionen und der geistigen Führung in der Schaltzentrale eines frei denkenden Gehirns in einem geklärten Kopf auf völlig neue Weise getroffen.

Parvati S. Hörler ist Fengshuimeisterin und Schamanin. Durch eine sensiblere und vielschichtigere Wahrnehmung nimmt sie die Außenwelt intensiver wahr. Lesen Sie die Geschichte von Parvati S. Hörler.

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2 Kommentare
  1. Sekmene
    Sekmene sagte:

    Liebe Parvati,

    hier wird der Kopf mal richtig durchgepustet und es strömt positive Energie in den Körper.
    Danke.

    Om Namah Shivay

    Antworten
    • Fengshuimeisterei
      Fengshuimeisterei sagte:

      Liebe Sekmene,

      ich finde diese Meditation sollte jeder einmal am Tag machen. Vor allem jene, die schwerwiegende Entscheidung für uns alle treffen. Vielleicht zieht sie ja noch Kreise… Dir danke ich für Deine aktive Teilnahme auf meinem Blog. So habe ich mir das vorgestellt, ein lebendiger Austausch….

      Von Herzen

      Parvati

      Antworten

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